Magazin: Elfenschrift #14

Magazin: Elfenschrift 14

Das Magazin Elfenschrift startet mit einer Ausgabe zum Thema "Elfenmusik" gut gelaunt in sein viertes Jahr. Obgleich Musik nicht der Fokus des Fantasyboten ist, lasse ich mich gerne auf diesen kleinen "Abweg" vom geschriebenen Wort mitnehmen.

Mit dem ersten Artikel geht es gleich in medias res. Zwei Songs (einer von Nightwish, einer von Elane) die "elfische Themen" zum Inhalt haben werden einer vertiefenden Analyse unterzogen. Der Einstieg mit solch einem recht spezialisierten Artikel ist überraschend, setzt aber klar den Rahmen für das Thema der Ausgabe.

Es folgt eine Vorstellung der Bands Elane und Schandmaul. Leider ist die im Heft zur Band Elane angegebene Url nicht mehr aktuell. Ihre Homepage findet sich jetzt unter www.elane-music.com Ihre Mischung aus Darkwave und mittelalterlicher Musik gefällt mir gut; längere Hörbeispiele als auf der Homepage gibt es auf myspace-Seite der Band

Schandmaul hingegen klingen mir etwas zu glatt und zu sehr nach Mainstream . Das ist ein Vorwurf, den man der nächsten vorgestellten Künstlerin Laila für "Dance Into Your Dreams", einer ausschließlich in ihrer selbstentwickelten Phantasiesprache besungen Platte sicher nicht machen kann. Der Höhepunkt des Musikteils ist für mich der Artikel über das "Hang", ein relativ neu entwickeltes Musikinstrument. Es erzeugt absolut fantastisches Klangwelten. Hier ist ein Beispiel zum reinhören von YouTube Links zu weiteren Videos unter www.hang-music.com

Danach kehrt die Elfenschrift mit vier kurzen Geschichten und zwei Gedichten zum geschriebenen Wort zurück. Dabei hat mich das kleine Gedicht von Christel Scheja am meisten berührt.

"Die Symphonie" von A.Aeppli, einer kurze Szene klassischer Elfen- und Naturromantik verbleibt zu sehr im Bekannten um zu verzaubern. Die Geschichte vom "Himmel Hafen" kann auf den (gleichen) zwei Seiten wesentlich mehr vermitteln; eine Momentaufnahme hinter der doch so viel mehr durchscheint.

Im "Gesang der Nacht" begegnen wir den anderen Seiten einer Banshee; Die "Laute Laute" zeichnet Bilder, die mir ein unwillkürlichliches Grinsen auf das Gesicht zaubern - "Heavy Metal" in der Tat! Die Idee ist sehr gut, doch der Rahmen der Geschichte bleibt etwas konventionell.

Das letzte Drittel rundet die Ausgabe mit Magazin- und Buchbesprechungen, News aus der Szene und Informationen über Ausschreibungen ab. Fazit: auch die 14. Ausgabe der Elfenschrift bietet viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken. Erhältlich ist Elfenschrift über die Webseite www.elfenschrift.de