Die verborgene Königin
Taschenbuch,
416 Seiten;
erschienen September 2011 im
Bastei Lübbe
; 14,00 Euro
Worum es gehtDer König von Roisinan fällt in einer Schlacht, der Krieg scheint verloren. Sif, sein Bastardsohn ist zur rechten Zeit zur Stelle und führt das Heer zum Sieg. Nun beansprucht er die Krone für sich, obgleich seine Halbschwester, die neunjährige Anghara die rechtmäßige Erbin ist. Der Fantasybote meintDie Geschichte beginnt rasant und spannend. An einigen Stellen kann sich der geübte Fantasyleser schon zusammenreimen, was passieren wird. Dennoch ist die Handlung spannend aufgebaut und interessant erzählt. Der Leser verweilt dankenswerter Weise fast ausschließlich an Angharas Seite und man wird nicht durch das häufige Wechseln zwischen vielen verschiedenen Charakteren aus dem Lesefluss gerissen. Die Handlung wird so auch vorangetrieben und es passiert in dem Buch recht viel. Zu Beginn der Geschichte wird die Ausgangslage recht ambivalent beschrieben, gerade in der Situation in der Sif das Kommando übernimmt, ergreift man innerlich fast Partei für ihn. Das ist eine erfreuliche Abwechslung zu vielen Geschichten, in denen die Verteilung von Gut und Böse von vornherein klar ist. Leider bleibt diese Ausgeglichenheit nicht lange bestehen, denn Sifs Beweggründe und seine Entwicklung werden zwar beschrieben, dennoch wandelt er sich schnell vom fähigen Kommandanten zum Tyrannen und Bösewicht. Auch einige der Gräultaten die er begeht, scheinen mir mehr aufgrund des Schockmoments eingefügt, als dass sie wirklich für den Verlauf der Geschichte wichtig wären. Aber das Buch ist ja nur der Auftakt der Geschichte, somit mag sich das im weiteren Verlauf mit dem nächsten Band auch ändern. Einige Namen, gerade der Nebencharaktere lasen sich etwas sperrig, da bin ich eher ein Fan von Einfachheit, auch wenn sie zu den jeweiligen Umgebungen z.B. den Kheldrin passten. Fazit:"Die verborgene Königin" endet mit einem schlüssigen Abschluss und bin gespannt auf die "Rückkehr der Königin" im gleichnamigen 2. Teil. |
Bewertung![]() Autor: Alma Alexander |